Bau- und Wohnberatung // Technische Qualitätssicherung Angewandte Bauforschung // Projektbegleitung Zertifizierung // Optimierung und Praxiskonzepte Technische Qualitätssicherung Angewandte Bauforschung // Projektbegleitung Zertifizierung // Optimierung und Praxiskonzepte
11. August 2026
21. Fachforum "Innovative Dämmstoffe", 11.09.2026
Am Freitag den 11. September 2026 findet das Fachforum auf der bereits 71. NordBau in Neumünster im Congress Center (Raum 2 A - C) in der Zeit von 14 - 16.30 Uhr statt.
Folgende Vorträge erwarten Sie dort: / Wärmeschutz beginnt im Detail - TEBEATragende Wärmedämmelemente Mariah Weidner, Vertriebsingenieurin, Peikko Deutschland GmbH
/ Innovative Kerndämmprodukte / Schlüsseltechnologie der energetischen Altbausanierung Arnold Drewer, Geschäftsführer Fachverband Einblasdämmung (FVED)
Ausführliche Informationen und die Anmeldung zu unserem 21. Fachforum finden Sie hier
17. März 2026
Das etwas andere Baugespräch......
Wie wollen wir künftig Wohnen?
Das 700. Baugespräch der Arge e.V. widmete sich sich dem brandaktuellen Thema.
100 Teilnehmer haben sich in den Holstenhallen in Neumünster im „Zukunftsatelier Wohnen“ getroffen, um einen ganzen Tag lang interdisziplinär mit dem scheinbar ganz einfachen und dann doch so komplizierten Thema Wohnen zu befassen.
Nach einem eindrucksvollen Impulsreferat des Soziologen Harald Welzer zu Beginn wurde an zehn Arbeitsthemen in kleinen Workshops weiterdiskutiert.
„Das Haus der Gefühle“, sein neuer Buchtitel zog sich als Leitfaden durch Welzers Vortrag. Der Verlust von „Erwartungssicherheit“ und die Kommerzialisierung des Wohnens, die mit dem Verkauf des Sozialen Wohnungsbaus in den 1990er Jahren einher ging, sind - nicht nur - seiner Ansicht der Ausgangspunkt für die zunehmende Verunsicherung. Er bemängelt, dass wir üblicherweise versuchen, die Probleme lediglich technisch und funktional zu lösen und dabei zu schnell die sozialen Komponenten aussen vor lassen, und noch viel folgenreicher, die „Bewirtschaftung von Emotionen überlassen wir den schlechten Menschen“.
Neben den jüngsten „Polykrisen“ führt dies zum Verlust der „Versorgungssicherheit“. Als Beispiel nennt er die Bahn im Vergleich in Deutschland und in der Schweiz. Während die Menschen in der Schweiz entspannt an den Stationen miteinander interagieren können, weil sie einfach sicher sein können, dass in jedem Fall ein Zug kommt, ist man in Deutschland damit befasst, ob der Zug, den man sicherheitshalber lange zuvor gebucht hat, pünktlich kommt, ob es mit den Anschlusszügen klappt oder ob er vielleicht gar nicht fährt.
Welzer sieht die grundlegenden Ansprachen einfach: Die erste Priorität muss sozial definiert werden, nicht technisch, nicht funktional. Das ist auch die Zukunft des Wohnens.
Nachfragen aus dem Plenum wurden sehr konkret und ausführlich beantwortet.
Derart motivierend eingestimmt verteilte sich die Versammlung an die zehn fachkundig moderierten Dialogtische. Jeder und Jede mit der jeweils eigenen Expertise konnte seine (Er-) Kenntnisse zum Thema einbringen.
WOHNEN in der Gemeinschaft | A
WOHNEN im nachhaltigen Quartier | B
WOHNEN mit klimaneutraler Energieversorgung | CH
WOHNEN im Digitalmodus | E
WOHNEN mit leistbaren Lösungen | G
WOHNEN mit geteilter Fläche | P
WOHNEN mit Mobilität | R
WOHNEN im ländlichen vs. urbanen Raum | S
WOHNEN mit Flexibilität | U
WOHNEN mit biologischer Vielfalt | Ä
Das Geheimnis der seltsamen Buchstabenwahl lüftete sich bei der Vorstellung der Ergebnisse.
Es war das 700. „Baugespräch“ der Arge e.V.
Herzlichen Glückwunsch!
sagt
Astrid Holz
Text: Astrid Holz
Fotos: Marcel Völker
16. März 2026
Schleswig-Holsteinischen Baugespräche 2026 wieder erfolgreich durchgeführt
Folgende Veranstaltungen fanden statt:
Freitag, 06.03.2026 "58. Schleswig-Holsteinischer Bau- und Vergaberechtstag" u.a.
E-Rechnungspflicht in Deutschland
Umbau im Bestand - die Beschlüsse der Bauministerkonferenz zur MBO und die Planungen für SH
Aktuelle Rechtsprechung zum Bauvertragsrecht und Recht der Architekten und Ingenieure
Mittwoch, 11.03.2026 "Alte und neue Baustoffe" u.a.
Chemische Grundlagenforschung und Anwendungsperspektiven
Das Kieler Modell – eine bereits erprobte Idee für den kurzfristigen Bedarf, flexibel umnutzbar zu bezahlbarem Wohnraum
Das „Kieler Modell“. Im Jahr 2015 für den damaligen, hohen Wohnungs- und Unterbringungsbedarf entwickelt, ist auch jetzt für die aktuelle hohe Wohnraum- und Unterbringungsnachfrage anwendbar. Bei dem Kieler Modell handelt sich um eine Typologie, die an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten, auch in der Ausgestaltung, Kubatur und Architektur angepasst werden kann. Unter Ausnutzung aller Rationalisierungsmöglichkeiten ist es, auch derzeit als Gebäude für ca. 2.600,00 – 2.800,00 € Bauwerkskosten realisierbar. Das Kieler Modell ist im Rahmen der Sozialen Wohnraumförderung förderfähig.