Zur ARGE // eV

Was macht die ARGE e.V.?

Bau- und Wohnberatung // Technische Qualitätssicherung Angewandte Bauforschung // Projektbegleitung Zertifizierung // Optimierung und Praxiskonzepte Technische Qualitätssicherung Angewandte Bauforschung // Projektbegleitung Zertifizierung // Optimierung und Praxiskonzepte

Zur ARGE // SH

Was macht die ARGE SH?

Bau- und Wohnberatung // Technische Qualitätssicherung Angewandte Bauforschung // Projektbegleitung Zertifizierung // Optimierung und Praxiskonzepte Technische Qualitätssicherung Angewandte Bauforschung // Projektbegleitung Zertifizierung // Optimierung und Praxiskonzepte

Deutsche Baunormenkonferenz am 8. Juli im Humboldt-Forum Berlin: Tickets ab sofort erhältlich

Anlässlich ihres jeweiligen 80-jährigen Jubiläums veranstalten die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. (ARGE) und das Institut für Bauforschung e.V. (IFB) erstmals eine Deutsche Baunormenkonferenz.

Freuen Sie sich auf hochkarätige Keynotes, Impulse und moderierte Diskussionen mit führenden Expertinnen und Experten aus Bauwirtschaft, Politik und Wissenschaft. Im Fokus steht die Frage: Sind Normen Treiber oder Bremse für bezahlbaren Wohnungsbau?

Highlights des Programms

- Politische Statements zu bezahlbarem Wohnungsbau
- Impulse aus Industrie und Forschung
- Planer- & Anwender-Talks zu echten Kostentreibern
- Zukunftstalk: Wie geht es weiter mit der Normung?
- Jubiläumstalk: 80 Jahre Erfahrung – was wir daraus lernen

Begleitet und moderiert wird die Baunormenkonferenz durch die Moderatoren Ursula Heller, BR Fernsehen und Jan Friedrich, stellv. Chefredakteur der Bauwelt.

Ausführliche Informationen finden Sie hier - Tickets ganz einfach hier

Das etwas andere Baugespräch......

Wie wollen wir künftig Wohnen?

Das 700. Baugespräch der Arge e.V. widmete sich sich dem brandaktuellen Thema.

100 Teilnehmer haben sich in den Holstenhallen in Neumünster im „Zukunftsatelier Wohnen“ getroffen, um einen ganzen Tag lang interdisziplinär mit dem scheinbar ganz einfachen und dann doch so komplizierten Thema Wohnen zu befassen. 

Nach einem eindrucksvollen Impulsreferat des Soziologen Harald Welzer zu Beginn wurde an zehn Arbeitsthemen in kleinen Workshops weiterdiskutiert. 

„Das Haus der Gefühle“, sein neuer Buchtitel zog sich als Leitfaden durch Welzers Vortrag. Der Verlust von „Erwartungssicherheit“ und die Kommerzialisierung des Wohnens, die mit dem Verkauf des Sozialen Wohnungsbaus in den 1990er Jahren einher ging, sind - nicht nur - seiner Ansicht der Ausgangspunkt für die zunehmende Verunsicherung. Er bemängelt, dass wir üblicherweise versuchen, die Probleme lediglich technisch und funktional zu lösen und dabei zu schnell die sozialen Komponenten aussen vor lassen, und noch viel folgenreicher, die „Bewirtschaftung von Emotionen überlassen wir den schlechten Menschen“.

Neben den jüngsten „Polykrisen“  führt dies zum Verlust der „Versorgungssicherheit“. Als Beispiel nennt er die Bahn im Vergleich in Deutschland und in der Schweiz. Während die Menschen in der Schweiz entspannt an den Stationen miteinander interagieren können, weil sie einfach sicher sein können, dass in jedem Fall ein Zug kommt, ist man in Deutschland damit befasst, ob der Zug, den man sicherheitshalber lange zuvor gebucht hat, pünktlich kommt, ob es mit den Anschlusszügen klappt oder ob er vielleicht gar nicht fährt.

Welzer sieht die grundlegenden Ansprachen einfach: Die erste Priorität muss sozial definiert werden, nicht technisch, nicht funktional. Das ist auch die Zukunft des Wohnens.

Nachfragen aus dem Plenum wurden sehr konkret und ausführlich beantwortet.

Derart motivierend eingestimmt verteilte sich die Versammlung an die zehn fachkundig moderierten Dialogtische. Jeder und Jede mit der jeweils eigenen Expertise konnte seine (Er-) Kenntnisse zum Thema einbringen.

  • WOHNEN in der Gemeinschaft | A
  • WOHNEN im nachhaltigen Quartier | B
  • WOHNEN mit klimaneutraler Energieversorgung | CH
  • WOHNEN im Digitalmodus | E
  • WOHNEN mit leistbaren Lösungen | G
  • WOHNEN mit geteilter Fläche | P
  • WOHNEN mit Mobilität | R
  • WOHNEN im ländlichen vs. urbanen Raum | S
  • WOHNEN mit Flexibilität | U
  • WOHNEN mit biologischer Vielfalt | Ä

Das Geheimnis der seltsamen Buchstabenwahl lüftete sich bei der Vorstellung der Ergebnisse.

Es war das 700. „Baugespräch“ der Arge e.V.

Herzlichen Glückwunsch!

sagt

Astrid Holz

Text: Astrid Holz

Fotos: Marcel Völker

Schleswig-Holsteinischen Baugespräche 2026 wieder erfolgreich durchgeführt

Folgende Veranstaltungen fanden statt:

Freitag, 06.03.2026 "58. Schleswig-Holsteinischer Bau- und Vergaberechtstag" u.a.

  • E-Rechnungspflicht in Deutschland
  • Umbau im Bestand - die Beschlüsse der Bauministerkonferenz zur MBO und die Planungen für SH
  • Aktuelle Rechtsprechung zum Bauvertragsrecht und Recht der Architekten und Ingenieure

Mittwoch, 11.03.2026 "Alte und neue Baustoffe" u.a.

  • Chemische Grundlagenforschung und Anwendungsperspektiven
  • Recycling-Beton in SH
  • Alles rund um den Baustoff Lehm

Montag, 16.03.2026 "Anders bauen - besser bauen" u.a.

  • Regelstandard "E" - aktueller Stand
  • Brandschutz: Keine Angst vor dem Bauen - Auswege aus dem Regelungsdschungel?
  • Haus (fast) ohne Heizung - Pilotprojekt zum Gebäudetyp e und Konzept 2226 in Ingolstadt

Alle Vorträge zu den Baugesprächen finden Sie hier

Neue Förderschwerpunkte für die Landesförderung im Mietwohnungsbau

Die Wohnraumförderung des Landes für den Mietwohnungsbau wird weiterhin sehr stark nachgefragt. Bereits im Januar hatten wir darüber informiert, dass alle Fördermittel des Jahres 2024 (einschließlich der Aufstockung um 100 Mio. Euro durch das Land) in konkreten Wohnungsbauprojekten für ca. 1.900 Wohneinheiten gebunden wurden.

Ab sofort können wieder Förderanfragen für Fördermittel aus dem Programmjahr 2025 gestellt werden. Das Formular mit den aktuell festgelegten Förderbedingungen und zur Terminvereinbarung für ein Erstgespräch mit der ARGE finden Sie hier. Mailen Sie dieses bitte ausgefüllt an: mail@arge-ev.de.

Grundlage der Baukostenbewertung ist der offiziell eingeführte Regelstandard, dessen Definition und alle Infos hierzu Sie hier finden.

Das Fördervolumen wird nach derzeitigem Stand ausreichen, um ca. 1.000 Wohneinheiten zu fördern.

Förderanträge müssen mit einer aktuellen kommunalen Stellungnahme und einem aktuellen Vermerk der ARGE versehen werden. Zudem müssen Förderanträge innerhalb von sechs Monaten so weit konkretisiert werden, dass eine Förderzusage erteilt werden kann.

Telefonische Terminanfragen können nicht bearbeitet werden.