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Was macht die ARGE e.V.?

Bau- und Wohnberatung // Technische Qualitätssicherung Angewandte Bauforschung // Projektbegleitung Zertifizierung // Optimierung und Praxiskonzepte Technische Qualitätssicherung Angewandte Bauforschung // Projektbegleitung Zertifizierung // Optimierung und Praxiskonzepte

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Baugespräche 2018

Auf unserem 670. Baugespräch : „Gebaute Utopien — Was bleibt?" am 07.03.2018 in den Holstenhallen Neumünster werfen wir einen Blick auf die gebauten Utopien des 20. Jahrhunderts und gleichzeitig auf die Anforderungen der Gegenwart und der unmittelbaren Zukunft des Wohnungs- und Städtebaus.

Spätestens seit „Utopia“ von Thomas Morus haben sich die Menschen Gedanken über das ideale zusammenleben und das Wohnen in Häusern gemacht. Die jeweilige Wohnungsnot im Anschluss an die beiden großen Weltkriege im Deutschland des 20. Jahrhunderts hat jeweils auch zu neuen Wohnkonzepten geführt. In den aufwendig modernisierten Häusern der Gründerzeit, in den zum Teil als Weltkulturerbe ausgezeichneten Siedlungen der 1920er Jahre wohnen wir noch heute gern. Aber was ist aus den geplanten „Reisbrettstädten“ der 1950er, 1960er und vor allem aus dem „Sozialen Wohnungsbau“ der 1970er Jahre geworden?

Die Zerschlagung der „Neuen Heimat“ und die Abschaffung der „Gemeinnützigkeit“ 1989 haben dazu geführt, dass Wohnen zum lukrativen Wirtschaftsgut geworden ist. Die Globalisierung und die Kapitalisierung durch international agierende Konzerne haben das Betongold in Billigzinszeiten zu sicheren Anlageformen gemacht.

/ Aber was ist aus den gebauten Utopien geworden?
/ Haben wir die guten Wohnkonzepte weiterentwickelt?
/ Wie fassen wir „Wohnen“ heute auf – technisch – oder soziologisch?
/ Wie wird unser Wohnen „zeitgemäß“?

Das 670. Baugespräch bietet dazu einen aktuellen Zwischenbericht.


Das 671. Baugespräch am 14.03.18 widmet sich den Themen rund um das "Bauen in der Stadt - verdichtet, effizient, flexibel":

Strategien für eine wachsende Stadt: Beispiel Landeshauptstadt Kiel
/ "Neue Typen" für kostengünstigen Wohnungsbau - Lösungen für die Metropole Berlin
/ Konstruktive Lösungen Lärm- und Schallschutz
/ Lösungen für effizientes Bauen
/ Ausblick für Schleswig-Holstein: Neue Förderbedingungen und -möglichkeiten
/ Baukosten und Baugrenzen


Der 50. Schleswig-Holsteinische Bau- und Vergaberechtstag" am 16.03.18 erwarten Sie mit folgenden interessanten Themen:

/ Die Qual der Baustoffwahl - Das neue Bauproduktenrecht - sicher, europarechtskonform und praktikabel?
/ Umgang mit unerwartet hohen bzw. unangemessen hohen Preisen
/ Aktuelle Neuregelungen aus dem nationalen Vergaberecht und Bauvertragsrecht für die öffentliche Auftragsvergabe
/ Aktuelle Rechtsprechung zu gesetzlichen und vertraglichen Sicherheiten
/ Neues Kauf- und Werkvertragsrecht: Ansprüche eines Bauunternehmers gegen den Baustofflieferanten


Am 21.03.18 dreht sich alles um das "Bauen im Umland - Ressourcen und Herausforderungen":

/ Bauen außerhalb der großen Städte - Strategien des Landes Schleswig-Holstein
/ Modellvorhaben St. Michaelisdonn: Wohnprojekt, Wärmenetz und -speicher, Altersgerechte Optimierung und mehr....
/ Selbstbestimmtes, würdiges Leben auf dem Land
/ Thermodynamische Hochzeit - Wärmewende 4.0
/ Robert-Koch-Park in Mölln - Ein neuer Stadtteil mit inklusivem und ökologischem Modellcharakter

Diese spannenden und abwechslungsreichen Tage sollten Sie auf keinen Fall verpassen.

Melden Sie sich noch heute an, hier geht es zur Anmeldung und zu weiteren Informationen.

Wir freuen uns auf Sie!

Gutachten zu Baukosten in Hamburg vorgestellt

Am 26.10.2017 wurde das Gutachten zum Thema Baukosten in Hamburg von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. im Rahmen einer einstündigen Pressekonferenz vorgestellt. Die Untersuchung ist die bisher größte und umfangreichste Erhebung von Baukosten ihrer Art. Allein in den Jahren 2014 bis 2016 wurde fast jeder vierte Wohnungsneubau in Hamburg erfasst. Insgesamt lagen detaillierte Hamburg-Daten von über 6.500 Wohneinheiten mit über 470 Tsd. m² Wohnfläche und einem Investitionsvolumen von rund 1,4 Milliarden Euro zur Auswertung vor.

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, äußerte sich in diesem Zusammenhang auf der Pressekonferenz folgendermaßen: "Kostengünstiges Bauen ist essenziell, wenn wir dauerhaft bezahlbares Wohnen in Hamburg ermöglichen wollen. Deswegen ist dieses Gutachten für unsere Arbeit von großer Bedeutung, da es erstmals Baukosten in Hamburg detailliert und auf exzellenter Datengrundlage analysiert.“ Der ARGE-Geschäftsführer, Dietmar Walberg, ergänzte hierzu:„Durch das höchst erfreuliche Mitwirken der Hamburger Bau- und Wohnungswirtschaft sowie der Architekten und Ingenieure ist es gelungen mit diesem Gutachten Transparenz beim Thema Baukosten zu schaffen. Ohne Transparenz kann kein sachlicher Dialog über sinnvolle Rahmenbedingungen für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum stattfinden. Diese Grundlagen wurden nun gemeinsam erarbeitet und die Basis für eine weitere sachliche Diskussion gelegt.“

Das vollständige Gutachten finden Sie hier:

Gutachten zu Baukosten in Hamburg

„Wie wollen wir morgen wohnen?“

Anlässlich des Jubiläums „70 Jahre ARGE - 70 Jahre Wohnungsbau in Schleswig-Holstein“ haben wir gemeinsam mit der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein einen landesweiten Ideenwettbewerb für Schülerinnen und Schüler aller allgemeinbildenden Schulen in Schleswig-Holstein ausgelobt.

Der Wettbewerb richtete sich an alle Jahrgangsstufen. Die Beiträge konnten als Skizzen, Zeichnungen, Bilder, Aufsätze, Modelle, Filme oder in anderer Form, die sich für eine Veröffentlichung eignen, abgegeben werden.

Es wurden 148 Beiträge von 36 Schulen eingereicht.

Die Jury ermittelte 40 Preisträger. Insgesamt wurde Preisgelder im Wert von 10.000 Euro vergeben.

Die Preisverleihung fand am 19.07.17 in der Halle 400 mit den Preisträgern, Lehrern und Familien in Kiel statt. Ein buntes Rahmenprogramm sorgte für eine fröhliche und feierliche Stimmung.

ARGE Mitgliederversammlung 2017

Dieses Jahr fand unsere Mitgliederversammlung am 27.06.17 in Kooperation mit unserem Mitglied, Carlisle Materials Construction GmbH, in deren Academy in Hamburg statt.
Matthias Kock, Staatsrat der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen der Hansestadt Hamburg, folgte unserer Einladung und berichtete über "Bauen und Wohnen in Hamburg - jetzt und in Zukunft".
Nach den üblichen Regularien führte uns Carlisle durch das Werk und zeigte uns die spannende Produktion der Dichtungsbahnen.

Zuschüsse in der sozialen Wohnraumförderung SH

Der Soziale Wohnungsbau in Schleswig-Holstein wird gestärkt: Ein Zuschussprogramm in Höhe von 34 Millionen Euro soll im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung für weitere Investitionen im Mietwohnungsbau sorgen und das Programmvolumen der laufenden Förderperiode erhöhen. Das hat die Landesregierung am Dienstag den 6. Dezember beschlossen. Das Geld stammt aus Mitteln des Bundes, die dieser zur Unterstützung der Länder in den Jahren 2017 und 2018 zusätzlich für die Wohnraumförderung zur Verfügung stellt.