9. Februar 2023
Das Kieler Modell – eine bereits erprobte Idee für den kurzfristigen Bedarf, flexibel umnutzbar zu bezahlbarem Wohnraum
Das „Kieler Modell“. Im Jahr 2015 für den damaligen, hohen Wohnungs- und Unterbringungsbedarf entwickelt, ist auch jetzt für die aktuelle hohe Wohnraum- und Unterbringungsnachfrage anwendbar. Bei dem Kieler Modell handelt sich um eine Typologie, die an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten, auch in der Ausgestaltung, Kubatur und Architektur angepasst werden kann. Unter Ausnutzung aller Rationalisierungsmöglichkeiten ist es, auch derzeit als Gebäude für ca. 2.600,00 – 2.800,00 € Bauwerkskosten realisierbar. Das Kieler Modell ist im Rahmen der Sozialen Wohnraumförderung förderfähig.
Links zu Kurzinformationen:
Vortrag Dr. Astrid Holz in Bochum
https://docplayer.org/24342970-Flexible-modulartige-bauweisen-das-kieler-modell.html
Vortrag Zastrow Architekten in Kiel:
https://www.shgt.de/docs/kieler_modell_zastrow.pdf
Kurze Beschreibung bei DGfM-Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks und Wohnungsbau e.V.:
Weitergehende Informationen und Systemstatik auf Anfrage bei der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V.
(Fotos Wankendorfer Baugenossenschaft eG – Kieler Modell in Bad Segeberg und Lütjenburg)



Was kostet der Wohnungsbau in Hamburg? Diese Frage beantwortet das aktuelle Gutachten „Hamburger Baukosten 2021“, das Stadtentwicklungssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt und Dietmar Walberg am 04.03.2021 vorgestellt haben. Das Gutachten der ARGE im Auftrag der Stadt schreibt eine erste Erhebung fort, die das Jahr 2016 betrachtet hatte. Nach einer Aktualisierung im Jahr 2019 liefert der neue Bericht nun Daten zu 2020 und stellt eine Prognose für 2021. Die detaillierten Erkenntnisse dienen als belastbare Basis für Planungen und politische Entscheidungen.
Trotz der aktuellen Krise befinden wir uns weiterhin in Schleswig-Holstein mitten in der Umsetzung des größten Wohnungsbauförderprogramms der Nachkriegsgeschichte. Der Baustellenbetrieb findet derzeit immer noch weitgehend normal statt und neue Bauvorhaben werden laufend angeschoben.